Bildersturm

1. Von der Priester- zur Laienkultur

In den frühen Jahren der Reformation wurden Kruzifixe auf der Feldmark umgestürzt oder auf Friedhöfen niedergerissen. Monstranzen und Kelche wurden von den Altären gestoßen oder dem Priester aus der Hand geschlagen. Es wird berichtet, dass in ein Weihwasserbecken uriniert wurde - horribile dictu von einer Frau. Das ewige Licht wurde gelöscht, in Kempten wurde ein Marienbild enthauptet, Bilder und Skulpturen wurden „gestürmt“. Mit solchem Tumult verbanden sich Erinnerungen an Schwärmer und Rottengeister, an himmlische Propheten, Enthusiasten und Wiedertäufer. Radikale Religiosität wurde mit Blasphemie, Kulturfrevel, Vandalismus und Barbarei gleichgesetzt. Bilderstürme waren Exzesse am Rande der Reformation, wurde behauptet, aber nicht Ausdruck der →Reformation selbst. Doch wie der Antiklerikalismus war auch der Bildersturm kein Neben-, sondern ein Hauptgeräusch der Reformation. Er gehört zu ihrer Ätiologie und zu ihrem Charakter. Er ging der Einführung der Reformation voraus, er begleitete die reformatorische Predigt und den Durchsetzungsprozess reformatorischer Neuerungen, und er folgte auf den offiziellen „Religionswechsel“ in zahlreichen Städten und Territorien. Ob die Reformation nun lutherisch, reformiert oder täuferisch ausgerichtet war, spielt dabei keine Rolle. Ganz allgemein wird deshalb neuerdings vom „reformatorischen Bildersturm“ gesprochen (z.B. Carl C. Christensen oder Norbert Schnitzler). Andererseits ging die spektakuläre Wirkung von den Bilderstürmen aus, bevor sich die Reformation durchgesetzt hatte, so dass es angebracht wäre, den Bildersturm als ein „vorreformatorisches“ Phänomen zu betrachten. Die obrigkeitlich angeordnete oder geduldete Beseitigung der Bilder in den Kirchen nach der offiziellen Einführung der Reformation war in der Regel weniger Aufsehen erregend und oft nur eine Verwaltungsmaßnahme. Dennoch waren die Folgen nicht zu übersehen: Künstler und Handwerker, die für die Ausgestaltung der Kirchen arbeiteten, hatten ihre Arbeit verloren und die gottesdienstlichen Räume und Rituale hatten sich grundlegend verändert. Die nüchterne, bilderlose Ausgestaltung der Kirchenräume wurde zu einem Merkmal des Protestantismus. In ihr fand der Übergang von der Priesterkultur zur Laienkultur ihren sichtbaren Ausdruck.

Bilderstürme waren nicht auf die Reformationszeit begrenzt, in der einen oder anderen Form fanden sie zu unterschiedlichen, oft mit politischen, sozialen und kulturellen Umbrüchen verbundenen Zeiten statt, z.B. in der Beseitigung der religiösen Symbole des Heidentums, nachdem das Christentum unter Kaiser Konstantin zur Staatsreligion erhoben worden war, im Bilderstreit in Byzanz während des 8. Jahrhunderts, in der Verhöhnung und Zerstörung der Bilder während des Mittelalters oder in der Französischen Revolution, als Kirchen gelegentlich zu Kultstätten der Vernunft wurden, schließlich im Vorgehen gegen die so genannte entartete Kunst während des Dritten Reichs. Dass die Bilderstürme der Reformationszeit aber besonders auffallen, könnte so erklärt werden, dass sie in ihrer emotionalen Wucht und agitatorischen Radikalität „nahe bei dem Begriff Kulturrevolution anzusiedeln“ seien (Peter Blickle, Bilder und ihr gesellschaftlicher Rahmen, S. 4).

2. Theologische Begründung des Bildersturms

Dem Bildersturm ging ein Bilderstreit voraus, der in Streitgesprächen und Flugschriften, auf Kanzeln und in Ratsstuben geführt wurde. Auch Künstler beteiligten sich daran und kommentierten diesen Streit gelegentlich in Flugblättern. Gewöhnlich brach der Bildersturm nicht spontan und unüberlegt aus, ganz im Gegenteil, alles schien wohl bedacht und sorgsam inszeniert worden zu sein. Dem Bildersturm lag ein „Concetto“ zugrunde (Martin Warnke), das auf die jeweiligen konkreten Verhältnisse in den Kirchen abgestimmt war. So erklärt sich die Vielfalt der Abläufe und die Unterschiedlichkeit der Kultgegenstände, die angegriffen wurden. Vorangetrieben wurde der Bilderstreit zunächst vor allem von der Flugschrift Andreas Karlstadts in Wittenberg Von abtuhung der Bylder/Vnd das keyn Betdler vnther den Christen seyn soll (Wittenberg 1522) und der Flugschrift Ludwig Hätzers über Ein Urtheil Gottes […] wie man es mit allen Götzen und Bildnissen halten soll (Zürich 1523). Karlstadt wandte sich mit dieser Schrift an den Rat Wittenbergs, nicht an reformbegeisterte Anhänger, um sie in ihrem Einsatz für die Reformation zu stärken. Eine reformierte Verfassung der Stadt Wittenberg war bereits erlassen worden, nun sollten die dort geäußerten Neuerungen auch durchgeführt werden. Dazu gehört, neben der Abschaffung der Messe auch die Beseitigung der Bilder aus den Kirchen und die Einrichtung eines „Gemeinen Kastens“ für Bettler und Handwerker, die in Not geraten waren. Karlstadt ging es um eine Reform der gesamten Stadt, der Kirche und dem weltlichen Gemeinwesen. Alles sollte beseitigt werden, was das Bild Gottes, nach dem der Mensch gestaltet ist, verdeckt oder zerstört und den Zorn Gottes auf sich zieht. Wo den Menschen Bilder von Heiligen vorgehalten werden, die zu verehren und anzubeten seien, wird zum Götzendienst aufgefordert, und das verstößt gegen das erste Gebot des Dekalogs (2. Mose 20, 3). Nur Gott soll angebetet werden, niemand sonst. Außerdem sei es verboten, sich ein Bild von Gott zu machen. Bilder sind „gräulich“ und töten den Geist derer, die sie anbeten und verehren. Mit den Bildern ist das Gotteshaus zu einer Mördergrube geworden. (Von Abtuung, S. 106 f.). Und wo Bettler ohne Hilfe bleiben, wird das Bild Gottes in diesen Menschen missachtet. Die Reformbedürftigkeit in Kirche und Gesellschaft wird auf dieselbe Ursache zurückgeführt: die Missachtung der Ebenbildlichkeit Gottes. Im Grunde wurden im Bildersturm nicht die Bilder als Kunstwerke angegriffen, sondern als Kultobjekte, d. h. als Bilder, mit denen der Klerus Macht über die Gläubigen ausübt. Die Macht, die verwerflich ist, geht also nicht von den Bildern aus, sondern von denjenigen, die Anbetung und Verehrung der Bilder anordnen. Wer gegen diesen Umgang mit Bildern angeht, vergeht sich nicht an den Bildern, sondern weist den Klerus in seine Schranken. Der Bildersturm ist ein antiklerikaler Akt und erschüttert das römisch-katholische Kirchenverständnis, das über den Klerus definiert wurde, von Grund auf. So wird verständlich, dass im Bildersturm die Chance ergriffen wurde, die Reform der Kirche bzw. der gesamten Christenheit einzuleiten.

Karlstadt hatte die weltliche Obrigkeit aufgefordert, die Kirchen von Bildern reinigen zu lassen, nicht jedoch seine Anhänger aufgerufen, ohne obrigkeitlichen Auftrag ans Werk zu gehen. Dass an zahlreichen Orten Bilderstürme durch die Kirchen fegten, war in der Erregung einer revolutionären Situation kaum zu vermeiden und wurde von Karlstadt bald mit dem Versagen der Obrigkeiten erklärt. Selbst Luther und Zwingli, die sich deutlich gegen die Entfernung der Bilder ohne obrigkeitlichen Auftrag aussprachen, konnten die reformatorischen Bewegungen, die von ihnen auf den Weg gebracht worden waren und zur Errichtung lutherischer oder reformierter Kirchen führten, nicht davon abhalten.

Impulse zum Bildersturm gingen auch von Zürich aus. 1520 war noch Uly Anders öffentlich hingerichtet worden, weil er die Statue einer Kreuzigungsszene aus dem Fenster eines Wirtshauses in Utznach geworfen hatte (Lee Palmer Wandel, S. 53), 1523 aber wurde schon überall, in der Stadt, vor allem aber auf der Landschaft, über die Beseitigung der Bilder diskutiert und gelegentlich zur Tat geschritten. Ein offizieller Beschluss, die Bilder zu beseitigen, wurde auf der Oktoberdisputation 1523 gefasst, nachdem der Crucifixus von Stadelhofen, ein hölzernes Wegkreuz, vor den Toren Zürichs niedergerissen und das ewige Licht im Zürcher Fraumünster zerschlagen worden waren (s. L. Palmer Wandel, Voracious Idols, S. 53-80). Allerdings wurde die Ausführung des Disputationsbeschlusses der weltlichen Obrigkeit überlassen. Bereits im September hatte sich Ludwig Hätzer mit seiner Bilderschrift in die Diskussion eingeschaltet. Er lehnte sich eng an die Schrift Karlstadts an, war aber prägnanter in der Argumentation und heizte die ikonoklastischen Umtriebe vor allem auf der Landschaft an, obwohl auch er für eine Entfernung der Bilder unter obrigkeitlicher Aufsicht eingetreten war. Im Zuge der ersten Aufregungen und ikonoklastischen Aktionen, besonders prägnant in Höngg, wo Simons Stumpf gegen die Bilder predigte und agitierte, schob sich bald das soziale Argument in den Vordergrund, dass es besser gewesen wäre, mit den finanziellen Mitteln, die für die Stiftung der Bilder aufgewandt wurden, Brennholz für die Bedürftigen zu kaufen. Lee Palmer Wandel hat darauf hingewiesen, dass sich die Problematik vom Verbot der Gottesbilder im Dekalog auf den Umgang mit Bildern in Kirche und Frömmigkeitspraxis allgemein ausweitete. In den Bildern wird ein Gott angebetet, den Menschen sich selber schaffen (Karlstadt), und nicht ein Gott, der sich von sich aus den Menschen zuwendet. Es geht also nicht nur um die richtige Anbetung Gottes, sondern um die Präsenz Gottes bzw. Jesu Christi unter den Menschen: „nicht in Dingen, sondern in Taten brüderlicher Liebe, Gesten, Beziehungen, Verhalten und in der Kultur, die dem Leben der evangelischen Christen Struktur verleiht“ (L. Palmer Wandel, Voracious Idols, S. 196). So führte das Problem der Bilder zur einer radikalen Neuorientierung von Glauben und praktischer Lebensführung. Um es in der gängigen Begrifflichkeit reformatorischer Grunderkenntnis auf den Punkt zu bringen: Bilder dienten den Menschen dazu, sich ihr Heil selber zu schaffen, und sie wurden vom Klerus genutzt, Macht über die Laien auszuüben und sich die Herrschaft in der Christenheit zu sichern. Bilder waren zu Instrumenten der Werkgerechtigkeit geworden. Gott „im Geist“ anzurufen, war Antwort auf die gnädige, unmittelbare Zuwendung zum Menschen. In diesem Wechsel sprach sich eine grundsätzliche Veränderung religiöser Kultur aus: das Verhältnis zu Gott, Mitmensch und Welt erschien auf einmal im Glanz der Präsenz Gottes. Insofern stand der Bildersturm, auch wenn Luther die Bilderstürmer kritisierte, im Zentrum reformatorischer Bewegungen.

3. Reflex des Bildersturms unter den Täufern

Genau genommen waren die Bilderstürme nicht Ausdruck der Reformation, sondern Proteste, Rituale, variantenreiche Agitationsformen reformatorischer Bewegungen, die nicht schon „Reformation“ waren, sondern erst noch dahin führten. So gibt es auch keinen typisch „täuferischen“ Bildersturm. Was vom Bildersturm mit Täufern in Verbindung gebracht werden kann, trug zumeist „prototäuferische“ Züge, und das waren Ausdrucksformen des reformatorischen Aufbruchs allgemein. So überrascht es nicht, wenn die Stichwörter „iconoclasm“ oder „images“ keine Artikel im Mennonitischen Lexikon und in der Mennonite Encyclopedia erhielten.

Bereits im Brief Konrad Grebels und seines Kreises an Thomas Müntzer (1524) wurde klar zum Ausdruck gebracht, dass die Kirche, die ihm vorschwebte, von allen „ceremonischen endkristlichen brüchen“ gesäubert sein müsse (TQ I: Zürich, S. 13). Auch die späteren Täufer hielten nichts von Bildern, Tafeln, verziertem Kultgerät und „Zinselwerken“ auf dem Altar. In Waldshut wurde beispielsweise das Taufbecken für Säuglinge aus der Kirche geschleppt und im Rhein versenkt. Die Täufer weigerten sich, Gottesdienste in den Kirchen zu besuchen, sie feierten ihren Gottesdienst in „Tempeln ohne Stein“, in privaten Häusern, auf Bergen und Wiesen (TQ II: Ostschweiz, S. 604 f.; TQ III, Aargau, Bern, Solothurn,151). Wenn die Täufer die offiziellen Gottesdienste in den Kirchen mieden, kamen sie mit Bildern und Bildfrömmigkeit allerdings kaum mehr in Berührung. Immer seltener wurden die Gelegenheiten, sich an Bildern und Skulpturen abzureagieren. So gab es keinen täuferischen Bildersturm, allenfalls noch hier und da individuell angezettelten Bilderfrevel. Von einem zerschossenen Heiligenbild ist die Rede, von „menschenkot“ in einem Weihwasserbecken, hier und da von einem Bild, das beschädigt wurde. Mit dem Rückzug aus den Kirchen haben sich die Täufer um das gesamte Angriffsarsenal des Ikonoklasmus gebracht. Nur im Täuferreich zu Münster wurden die Herrschaftssymbole des altgläubigen Kultus in einem groß angelegten, strategisch geplanten Bildersturm 1534 vernichtet. Diese Ausschreitungen waren keine spontanen Akte des Volkszorns unter dem Druck der Belagerung Münsters durch bischöfliche und reichsständische Truppen, sondern obrigkeitlich angeordnete symbolisch-ritualisierte Entweihungen und Bestrafungen von Bildern, Statuen und klerikalen Herrschaftszeichen. Im Prinzip unterschied sich dieser Bildersturm aber nicht von antiklerikal-ikonoklastischen Aktionen im reformatorischen Aufbruch allgemein (vgl. auch die wenigen vortäuferischen und täuferischen Szenen im Quellenband zur Geschichte der Täufer in der Ostschweiz). Daran war nichts Täuferisches.

Die Welt des Bild- und Heiligenkults war auch für die Täufer der radikale Gegensatz zur Gemeinschaft der brüderlichen Liebe. In diesem Kult konnte nicht die Gemeinschaft entstehen, die den Leib Christi auf Erden repräsentierte. Einander zu helfen und für einander einzustehen, von der heilsegoistischen Anbetung der Heiligen abzulassen und sich in Liebe dem Nächsten zuzuwenden, war die Gemeinschaft, die der liebenden Zuwendung Gottes zum Menschen entsprach. Hier übten nicht die Heiligen ihre Macht in Bildern über die Menschen aus, sondern die Brüder und Schwestern, lebendige Heilige, traten füreinander ein. In der Gemeinschaft dieser Heiligen wuchs je länger je mehr die Erkenntnis: „Bilder sind zu nichten gut, deshalb soll solcher kosten fürthhin nit mer an hotlz und steyn, sunder an die lebendigen dürfftigen bylder Gottes gelegt werden“, so äußerte sich Balthasar Hubmaier in den Achtzehn Schlussreden von 1524 (B. Hubmaier, Schriften, S. 73). Wie Karlstadt und Hätzer stand auch Hubmaier im Übergang von der „sacramental world to moralised universe“ (B. Scribner, Reformation and Desacralisation, S. 75-92). Die Verehrung der Heiligen im sakralen Raum musste der Heiligung im Alltag weichen. Reinigen, Säubern, ausreißen, entwurzeln, meiden, absondern, vernichten, ausrotten, dieses purifikatorische Vokabular, das den Täufern nicht fremd war, könnte als Reflex des Bildersturms in seiner grundsätzlichen Bedeutung für die Erneuerung der Christenheit unter den Täufern verstanden werden. Die Täufer waren daran beteiligt, die Welt heraufzuführen, die sich im Bildersturm des reformatorischen Aufbruchs ankündigte und von der Verheißung einer Zeit lebte, in der alle Menschen Brüder werden.

Quellen (Auswahl)

Balthasar Hubmaier, Schriften, hg. von Gunnar Westin und Torsten Bergsten, Gütersloh 1962. - Ludwig Hätzer, Ein Urteil Gottes, wie man es mit allen Götzen und Bildnissen halten soll (1523), in: Adolf Laube u.a. (Hg.), Flugschriften der frühen Reformationsbewegung, Bd. 1, Berlin 1983, 271-283. - Andreas Karlstadt, Von Abtuung der Bilder, in: Adolf Laube u. a. (Hg.), Flugschriften, Bd. 1, 105-127; Daß kein Bettler unter den Christen sein soll, Bd. 2, 1024-1032. - Quellen zur Geschichte der Täufer in der Schweiz, Bd. 1: Zürich, hg. von Leonhard von Muralt und Walter Schmid, Zürich 1952 (TQ I). - Quellen zur Geschichte der Täufer in der Schweiz, Bd. 2: Ostschweiz, hg. von Heinold Fast, Zürich 1973 (TQ II). - Quellen zur Geschichte der Täufer in der Schweiz, Bd. 3: Kantone Aargau, Bern, Solothurn, hg. von Martin Haas, Zürich 2007 (TQ III). - Quellen zur Geschichte der Täufer, Bd. 11, hg. von Grete Mecenseffy: Österreich, 1. Teil, Gütersloh 1964; Österreich, 3. Teil, Gütersloh 1983.

Literatur (Auswahl)

Peter Blickle u. a. (Hg.), Macht und Ohnmacht der Bilder. Reformatorischer Bildersturm im Kontext der europäischen Geschichte. Historische Zeitschrift. Beihefte, Bd. 33, München 2002. - Peter Blickle, Bilder und ihr gesellschaftlicher Raum, in: ders. u. a. (Hg.), Macht und Ohnmacht der Bilder, 1-7. - Carl C. Christensen, Art and the Reformation in Germany, Athens, Ohio, 1979. - Hans-Jürgen Goertz, Bildersturm im Täufertum, in: P. Blickle u.a. (Hg.), Macht und Ohnmacht der Bilder, S. 239-252. - Ders., Bildersturm im Täufertum. Von der Verehrung der Heiligen zur Heiligung der Laien, in: ders., Radikalität der Reformation. Aufsätze und Abhandlungen. Göttingen 2007, 310-322. - Peter Jetzler, Bildersturm in Zürich: Vom Angriff auf die Kunstwerke zur Säkularisierung des Kirchenguts, in: Peter Niederhäuser (Hg.), Verfolgt, verdrängt, verlassen? Schatten der Reformation, Zürich 2018, S. 41-55. - Sergiuz Michalski, Das Phänomen Bildersturm. Versuch einer Übersicht. In: Bob Scribner (Hg.), Bilder und Bildersturm im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit (s. u.), 69-124. - Norbert Schnitzler, Ikonoklasmus - Bildersturm. Theologischer Bilderstreit und ikonoklastisches Handeln während des 15. und 16. Jahrhunderts. München 1996. - Bob Scribner, Bilder und Bildersturm im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit. Wolfenbütteler Forschungen, Bd. 46, Wiesbaden 1990. - Bob Scribner, Reformation and Desacralisation : From Sacramental World to Moralised Universe, in: Ronnie Po-Chia Hsia und Robert W. Scribner (Hg.), Problems in the Historical Anthropology of Early Modern Europe. Wolfenbüttler Forschungen, Bd. 78, Wiesbaden 1997. - Lee Palmer Wandel, Voracious Idols and Violent Hands. Iconoclasm in Reformation Zurich, Strasbourg, and Basel. Cambridge 1995. - Martin Warnke, Durchbrochene Geschichte? Die Bilderstürme der Wiedertäufer in Münster 1534/35, in: ders. (Hg.), Bildersturm. Die Zerstörung des Kunstwerks, München 1973, 65-98; 159-167.

Hans-Jürgen Goertz

 
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